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Was geht?
Quiz zu Jugend und Literatur
Was ist bei Jugendlichen „in“, in welche gewaltsamen Auseinandersetzungen sind sie laut Eigenaussage schon verwickelt gewesen und wie wichtig ist ihnen Treue? Diese und andere Fragen aus der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher werden regelmäßig mit der Shell-Studie erforscht. Sie sind Basis für ein Quiz: Schätzen Jugendliche die Ergebnisse richtig ein, sind sie mit ihren eigenen Erfahrungen identisch? Es wird diskutiert, erraten und abgestimmt. Die Quizteilnehmer erhalten zu jedem Themenkomplex unterhaltsam präsentierte Buchtipps. Ein interaktives Angebot für Klassen und auch für größere Gruppen bis 80 Teilnehmer.

 

Das literarische Duett
Die Büchershow für Jugendliche

Heiße Buchtipps werden auf ansprechende und unterhaltsame Weise präsentiert. Oberstes Ziel dabei: die Neugierde der Zuhörer wecken und ihnen den Mund wässrig machen, auf dass sie die Bücher verschlingen werden.
Die Referenten stellen bühnenwirksam Bücher vor, die richtiges Lesevergnügen und dementsprechend gute Unterhaltung bereiten.

 

Später werde ich glücklich
Literaturwerkstatt zu »Das Buch von allen Dingen« von Guus Kuijer
Thomas, die Hauptperson des Buches, ist zwar erst neun Jahre alt, aber die Jugendlichen werden während der Literaturwerkstatt schnell erkennen, dass seine Fragen ans Leben auch die ihrigen sind.
Die Schauspielerin Barbara Feldbrugge gestaltet die Literaturveranstaltung mit einer szenischen Lesung zu dem Buch und führt anschließend eine Art »philosophisches Nachgespräch«.
Dauer: 1,5 Stunden

 

»Flash« – und sie leben doch!
Trickfilmwerkstatt für Jugendliche
Bilder im Kopf werden auf dem Bildschirm sichtbar: Mit dem Animations- und Vektorprogramm »Flash« werden Heldin und Traumjunge aus der fantasierten Welt oder aus der literarischen Vorlage schnell lebendig. Aus einer Fantasiewelt wird eine Trickfilmsequenz.
Technische Voraussetzungen: 4 Rechner ausgestattet mit »Flash« (Version 5.0)

 

Comics, Mangas und Cartoons
Art-Workshops für Comicfans und Mangakas

Mangas sind aus der Comicszene nicht mehr wegzudenken und die Ästhetik der Bilder übt auf viele Jugendliche eine große Faszination aus. Doch wie kann ich einer Figur zeichnerisch einen Charakter geben, so dass ihre Geschichte zum Ausdruck kommt und sie etwas zu erzählen hat? Wer Lust hat, einen eigenen Comic oder Manga zu entwerfen, bekommt hier die richtige Anleitung für das Zeichnen und Storytelling. Über die Entwicklung einer eigenen Figur wird ein Plot erfunden, der mit den entsprechenden Stilmitteln umgesetzt wird.

 

Mein Name, ein Motto
In Szene gesetzt: »Jinx« von Margaret Wild
Jinx denkt, sie bringt Unglück über ihre Freunde. Und was denke ich von mir? Wer bin ich? Was mache ich? Was denke ich? Wo stehe ich?
Die Werkstatt enthält einerseits literarische Anregungen zur Auseinandersetzung, andererseits wird mit dem Körper zum Thema Identitätsfindung gearbeitet.

 

Fremd auf einer Insel
In Szene gesetzt: »Lucas« von Kevin Brooks
Ein Fremder kommt in eine geschlossene Gesellschaft – auf eine Insel wie im Roman oder in eine neue Klasse, wie in der Wirklichkeit von Schülerinnen und Schülern. Die Teilnehmer erkennen durch theaterpädagogische Methoden, was Sympathie und was Antipathie ausmacht. Sie erfahren spielerisch Ausgrenzung und Gemeinsamkeit und setzen Gefühle in Bilder, Wörter und Szenen um. Ab 13 Jahre

 

Machtlos gegen Mobbing?
In Szene gesetzt: »Schrei in der Stille« von Carry Slee
»Dieser Spruch gefällt mir nicht – hör auf damit!« Hätte David etwas ändern können, wenn er das gesagt hätte? Die Anfänge der Gewalt gegen einen Mitschüler sieht er zwar, schätzt sie aber nicht richtig ein. Hingucken und Weggucken, Reden und Schweigen, Hass und Liebe – zwischen diesen Extremen bewegt sich die Geschichte und fordert Jugendliche zu Stellungnahmen heraus. Stand-Punkte beziehen, Gefühle zeigen, Wider-Worte geben – theaterpädagogische Methoden ermöglichen es, die Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema anzugehen.

 

Verführung im Alltag
In Szene gesetzt: Sachliches und Unsachliches zum Thema »Sucht«
Was kommt alles heraus, wenn wir den Suchtsack aufmachen? Schöne und weniger schöne Verführer strecken ihre Fühler nach uns aus. Gegenständlich können wir sie erfassen. Gelingt es uns auch, die Verführung und unsere Einstellung dazu darzustellen? Szenische Arbeit mit vielfältigen Literaturvorlagen zu einem allgegenwärtigen Thema ist Inhalt dieses Workshops.

 

Liebe ist mehr als Kribbeln im Bauch
Kreativwerkstatt zu »Cool« von Ned Vizzini
Wenn es im Magen kribbelt, wenn Brausepulver statt Blut in unseren Adern fließt, dann sind wir verliebt. Doch was bedeutet das eigentlich für uns? Und warum kriegen so oft die größten »Idioten« die nettesten Mädchen? Um sämtlichen Vorurteilen auf die Pelle zu rücken, sammeln wir die Klischees ein, die wir finden und die in unseren Köpfen spuken und veranstalten mit den Sachinformationen, die wir uns besorgen, ein Quiz. Am Ende sind wir dann um einiges schlauer, was das Kribbeln im Bauch und all die anderen »Erscheinungen« angeht.

 

Es werde Licht
Kreativwerkstatt zum Sachbuch »Die Geschichte der Elektrizität« von Henning Boetius
Fliegende Haare und Funkenschlag haben die Forscher im 18. Jahrhundert fasziniert, heute nutzen wir die Versorgung mit Elektrizität selbstverständlich und tagtäglich. Wer aber wissen will, wieso der CD-Player »standby« mehr Strom verbraucht oder warum die Haare zu Berge stehen, wenn man den Pullover auszieht – der kann mit Hilfe des Buches und seiner spielerischen Umsetzung nicht nur darauf eine Antwort finden, sondern erfährt auch einiges über Mythologie und Kulturgeschichte, über die Lebensgeschichten der Forscher und über herausragende Erfindungen.

 

Aus dem Schatten ans Licht
Kreativwerkstatt zu »Schattenkinder« von M. Haddix
Du, ja! Du, ja! Du, nein! Jedes dritte Kind ist – verboten! Vom Staat! Aber es gibt sie, die Schattenkinder. Mehr als dem Staat lieb ist. Die Eltern lieben und verstecken sie. Doch sie sind mutig und organisieren sich – per Netzwerk. Ein Versteckspiel in einer Welt, die es gar nicht gibt, oder?
Eine szenisch-spielerische Werkstatt rund um das Thema »Raum nehmen«. Wieviel Platz habe ich, wieviel brauche ich und was kann ich dafür tun?

 

Ein Tag im Leben des Herrn Schiller
Kreativwerkstatt anhand von »Möglichst Schiller« von Christiana Engelmann und Claudia Kaiser und »Schiller ist gut« von Dagmar Matten-Gohdes
Wer genau war eigentlich Friedrich Schiller? Was für ein Mensch verbirgt sich hinter diesem Namen, mit dem jeder in seiner Schullaufbahn Bekanntschaft macht? In dieser Werkstatt bekommen die Schüler spannende Einblicke in Leben, Wirken und Werk des Dichters anhand von Cartoons zu bekannten Dramen, anhand von Briefen und durch die Produktion von Texten. So wird durch eigenes Tun schnell klar, dass Schiller mehr ist als »Die Räuber« und »Kabale und Liebe«.